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Cover Gemeindebrief 2018-01

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Unsere Jugend ist Kirche

Gemeindebrief-Ausgabe 1/2018
(März – Mai 2018)

Liebe Gemeinde,

wenn man einen Blick auf die Schulhöfe im Stadtbezirk riskiert, dann kann man immer wieder Schüler sehen, die mit einem ungewöhnlichem Logo auf dem Pulli herumlaufen. Drei ineinander übergehende Kirchengebäude, die sich nach genauem Hinsehen als Vaterunserkirche, Immanuelkirche und Nazarethkirche entpuppen. Ein großes Kompliment natürlich, wenn Jugendliche sich heutzutage mit Kirche und aber auch der Grundbotschaft christlichen Glaubens identifizieren, und vor allem ein Signal: Ich lasse mich gerne darauf ansprechen, dass und warum ich als Jugendliche/r in der Kirche aktiv bin!
Es ist ein großer Gewinn für jede Gemeinde eine erfolgreiche Jugendarbeit zu haben, und ich finde es toll, dass sich der vorliegende Gemeindebrief diesem Thema widmet. So werden Sie einen kleinen Einblick bekommen, wie Jugendarbeit in unserer Gemeinde momentan aussieht und warum Konfirmandenarbeit und Jugendarbeit so gut miteinander harmonieren.
Nach der Zusammenlegung der Jugendarbeit mit der Vaterunserkirche (2002) und der Erweiterung nach der Fusion um den „Nazarethteil“ (2012) ist die Jugendarbeit die größte Gruppierung innerhalb der Gemeinde. Es gibt ein Jugendhaus in Immanuel und Jugendräume in der Vaterunserkirche, die selbst verwaltet werden. Im Moment sind ca. 90 Jugendliche in unserer Jugend aktiv. Einige davon mehrmals die Woche, andere zu bestimmten Projekten oder Freizeiten.
Jugendliche sind natürlich gerne unter sich, und es ist ja auch ein ganz besonderer Rahmen ohne Eltern, aber trotzdem gibt es Regeln, Verantwortung und demokratische Entscheidungen. Und es gibt auch ein Anliegen, sich mit anderen Teilen der Gemeinde zu vernetzen.
So helfen traditionell einige Jugendliche beim Containerpacken für Tansania, beim Catering, bei Kinderaktionen, im Umweltteam, beim Bücherbasar, bei Festen und Gottesdiensten. Und natürlich in der Konfirmandenarbeit! Die hat sich in den letzten Jahren durch die Mitarbeit der Konfileiter radikal verändert.
So sind wir Hauptamtlichen mit den Konfileitern auf Augenhöhe in einem Prozess des stetigen Wandels. Es ist ein großes Vertrauen, das wir den Jugendlichen entgegenbringen, wenn sie den fast gleichaltrigen Konfis in Kleingruppen die Inhalte des Konfikurses näherbringen. Und es lohnt sich! Die Konfis erleben Jugendliche mit pädagogischer und theologischer Kompetenz und einer Einstellung zu Kirche und Gemeinschaft, die auch ein spirituelles Interesse weckt und die Lust auf mehr macht! Auf den folgenden Seiten können sie ein paar Statements von Konfileitern lesen.

Ihr Diakon
Johannes Beck