Bestattung

»Warum nur?!«

Ein Mensch, den Sie lieben und der Ihnen wichtig ist, liegt im Sterben.

Oder sie haben einen solchen Menschen bereits verloren?

        Vielleicht können Sie im Augenblick gar nicht fassen, dass

        alles so plötzlich geschieht;    

        vielleicht liegt bereits ein langer Weg mit Leid und Schmerz hinter Ihnen;

        vielleicht gibt es wenig, was Sie gerade trösten kann.

Wir sind gerne für Sie da – ob am Kranken- oder Sterbebett oder in der Trauer danach – ob zuhause oder im Krankenhaus. Möglich sind: seelsorgerliche Gespräche, Krankensalbung, Hausabendmahl, Aussegnung für die Verstorbenen.

 

Praktische Hinweise

Nach dem Tod eines Menschen, werden wir meistens durch das Beerdigungsinstitut informiert, noch bevor die Angehörigen sich bei uns melden. Wir rufen dann bei Ihnen an und vereinbaren einen Termin für das Trauergespräch mit den Hinterbliebenen. Hier können wir über alle weiteren Fragen zur Bestattung klären, z.B. nach der Gestaltung der Trauerfeier und der musikalischen Umrahmung.

Sie können uns aber auch gerne von sich aus anrufen, z.B. zur Aussegnung des/der Verstorbenen – noch bevor der Bestatter den Leichnam überführt. Dann können wir Ihnen auch von Anfang an bei anstehenden Fragen zur Bestattung behilflich sein, z.B. bei der Frage nach der Art der Bestattung.

Am Sonntag nach der Beerdigung laden wir Sie herzlich zum Gottesdienst in unsere Kirche ein. Dort gedenken wir aller in der Woche zuvor verstorbenen Menschen unserer Gemeinde. Wenn Sie kommen, sprechen Sie den/die Gottesdienst haltende/n Pfarrer/Pfarrerin gerne schon vor dem Gottesdienst auf Ihren Verstorbenen und die Beerdigung an.

Am Ewigkeitssonntag (der Sonntag vor dem 1. Advent) laden wir alle Menschen, die im vergangenen Kirchenjahr einen Menschen verloren haben, zu einem Gedenkgottesdienst ein. Dabei werden die Namen der Verstorbenen verlesen und zu ihrem Gedächtnis je eine Kerze entzündet.

 

Häufige Fragen

Wo wird bestattet?

Nach dem Trauergespräch findet die Trauerfeier oder Bestattung in der Regel auf einem der Münchner Friedhöfe Ihrer Wahl statt. Gerne bieten wir Ihnen vor der eigentlichen Bestattung auf dem Friedhof auch eine Trauerfeier in unserer Kirche an. Sprechen Sie uns gerne an!

Wie wird bestattet?

Im Fall einer Feuerbestattung findet die Trauerfeier noch vor der Einäscherung und mit dem Sarg statt. Erst später folgt die Urnenbeisetzung, bei der wir Sie ebenfalls gerne begleiten, wenn Sie dies wünschen.

Bei der Erdbestattung begleitet die Trauergemeinde den Sarg von der Aussegnungshalle zum Grab, wo der Hauptteil der Trauerfeier stattfindet.

Und schließlich gibt es die Möglichkeit einer Urnentrauerfeier, die erst dann (meist nach drei bis fünf Wochen) stattfindet, wenn die Einäscherung bereits stattgefunden hat.

Wie lange dauert eine Bestattung?

Das hängt davon ab, wie sich die Angehörigen die Trauerfeier wünschen und ob z.B. Live-Musik mit eingeplant ist oder ob die Trauergemeinde gerne das eine oder andere Lieder singen möchte.

Auf Münchner Friedhöfen geht man in der Regel von einer Gesamtdauer von ca. 30 Minuten aus. Denn es stehen in der Regel nur 15-20 Minuten für die Feierlichkeit in er Aussegnungshalle zur Verfügung. (Deshalb raten wir in der Regel dazu, bereits beim Bestatter direkt eine sog. „Doppelzeit“ zu buchen, damit kein „Stress“ entsteht und mehr Zeit für den Abschied bleibt.) Dazu kommen dann nochmal ca. 10-20 Minuten am Grab – allerdings kann dieser Teil witterungsbedingt (z.B. bei Regen) auch je nach Bedarf etwas kürzer ausfallen.